
Anbieter: www.swissbit.com
Ich habe jetzt beim Survival-Laden meines Vertrauens ein RICHTIG nützliches Werkzeug entdeckt: Das Schweizer Armeemesser mit integriertem USB-Stick. Eines der nützliches und sinnvollsten Zubehörteile an einem Taschenwesser, die man sich denken kann.
Nicht lange nach dem Kauf des Gerätes war es soweit: Infolge einer Verkettung unglücklicher Umstände strandete ich auf einer einsamen Insel, weitab jeder Schiffahrtsroute. „Kein Problem“, sagte ich mir, „Du hast ja Dein neues USB-Taschenmesser dabei!
Es konnte also losgehen.
Zunächst versuchte ich, ein Lagerfeuer zu initialisieren. Kein Problem, ich suchte eine einsame Palme, suchte die USB-Buchse und startete die „lagerfeuer.exe“ Leider gab die Palme sofort folgende Fehlermeldung aus:
Hm. Ich versuchte es folgerichtig mit „unzip Treibholz.zip“, aber auch hier kein Erfolg, denn der zickige Baum beharrte auf einem „schweren Ausnahmefehler, Pfad und Dateiname unbekannt. Wenden sie sich an den Hersteller, falls das Problem wiederholt auftritt“. Hersteller? Wie sollte ich von hier an den Schöpfer herankommen? Ich saß auf einer gottverlassenen, kleinen Insel. Gottverlassen? Wer sagt das eigentlich?
www.goettliche-eingebung.com
„Fehler 404 – Seite kann nicht gefunden werden“.
Hm. Also doch gottverlassen. Ich surfte noch eine Weile durch das Netz, aber alle Anbieter von brennholz.dll bestanden zunächst auf Eingabe einer Kreditkarten-Nummer. Ich bin doch nicht blöd! Also weitergesucht nach „lagerfeuerZ.crack“, leider war die Version dermaßen verseucht durch den Wurm „borkenkaefer.trj“, dass es zum totalen Absturz des Palmtree-Betriebssystems kam. Ich konnte weiterhin gerade noch durch ausführen der „loeschwasser.exe“ Verhindern, dass das Virus „waldbrand.exe“ auf die übrigen Ressourcen übergreift und diese vernichtet.
Schließlich die Lösung: Ich stöpselte des USB-Stick meines Schweizer Taschenmessers ein (denn auf dem Chip war die nötige Datei gespeichert)- und schon prasselte ein herrliches Feuerchen!
Danke, Swissbit.com!